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AVÜ

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Wir schaffen Öffentlichkeit für die Kunst der Filmübersetzung

"Once you overcome the one-inch tall barrier of subtitles, you will be introduced to so many more amazing films."
(Bong Joon Ho, Regisseur)

Der AVÜ auf der Berlinale 2022

(veröffentlicht am 09.02.2022)

Peter von Kant von François Ozon, Frankreich 2021 (Wettbewerb)
Drehbuchübersetzung aus dem Französischen (für Förderung) von Katrin Meyberg

Un año, una noche von Isaki Lacuesta, Spanien/Frankreich 2022 (Wettbewerb)
Untertitelt aus dem Französischen und Spanischen von Anna Pristouschek

Unrueh von Cyril Schäublin, Schweiz 2022 (Encounters)
Untertitelt (Deutsch/Englisch) aus dem Schwyzerdütschen/Französischen/Russischen von Peter Jud

The Outfit von Graham Moore, USA 2021 (Berlinale Special)
Untertitelt aus dem Englischen von Susann Fahle-Christensen

A Love Song von Max Walker-Silverman, USA 2022 (Panorama)
Untertitelt aus dem Englischen von Juliane Mascow

Nuclear Family von Erin Wilkerson, Travis Wilkerson, USA/Singapur 2021 (Forum)
Untertitelt aus dem Englischen von Silke Nagel

West Indies ou les nègres marrons de la Liberté von Med Hondo, Frankreich 1979 (Forum)
Untertitelt aus dem Französischen von Anna Pristouschek

Europe von Philipp Scheffner, Deutschland/Frankreich 2022 (Forum)
Übersetzung der ersten Drehbuchfassung aus dem Deutschen ins Französische von Emma Delforno

My small land von Emma Kawawada, Japan 2022 (Generation Kplus)
Untertitelt aus dem Japanischen von Reglindis Helmer

Shabu von Shamira Raphaëla, Niederlande 2021 (Generation Kplus)
Untertitelt aus dem Niederländischen und Englischen von Silke Nagel (Deutsch), Annie Grossjohann (Englisch) und Allard van Gent

My Little Chickadee von Edward F. Cline, USA 1940 (Retrospektive)
Untertitelt aus dem Englischen von Juliane Mascow

I'm no angel von Wesley Ruggles, USA 1933 (Retrospektive)
Untertitelt aus dem Englischen von Reglindis Helmer

Ergebnisse der 3. Umfrage zu den Auswirkungen der Coronakrise

(veröffentlicht am 29.01.2022)

Die Coronakrise hat auch die Film- und Fernsehbranche getroffen: Synchronstudios waren geschlossen, Filmfestivals wurden abgesagt, Kinos waren monatelang geschlossen und leiden unter einem starken Publikumsrückgang, die Film- und Fernsehproduktion hat den Betrieb unter erschwerten Bedingungen wieder aufgenommen. Und dies hat mittelbare und unmittelbare Folgen für uns.

Um sich einen Überblick über diese zu verschaffen, hat der AVÜ unter seinen Mitgliedern eine Umfrage zur Auswirkung der Coronakrise durchgeführt. Die Ergebnisse findet ihr hier. Der AVÜ plant, die Umfrage regelmäßig zu wiederholen, um jeweils ein aktuelles Bild der Lage zu gewinnen.

Wir veröffentlichen hier die Ergebnisse der dritten Corona-Umfrage des AVÜ (PDF). (Die Ergebnisse der ersten und zweiten Umfrage befinden sich im Archiv.)

In Kürze:

Über 50 % unserer Mitglieder haben seit Beginn der Pandemie Umsatzeinbußen hinnehmen müssen. Diese beliefen sich in fast der Hälfte der Fälle auf bis zu 25 %. Die Hauptgründe sind weiterhin rückläufige Anfragen sowie verschobene oder abgesagte Projekte.

Für das Jahr 2021 läuft, sahen 42 % der Befragten zum Stand 30.06.2021 noch keinen Unterschied zu 2020, bei 36 % läuft es derzeit besser, bei 15 % schlechter als 2020. So wie vor der Pandemie laufen die Geschäfte nur bei 7 % der Befragten.

Für die Zukunft fällt es über 55 % schwer, die weitere Umsatzentwicklung abzuschätzen, doch nur knapp 14 % der Befragten erwarten künftig (weitere) Umsatzeinbußen.

Bei rund Dreiviertel der Befragten ist bislang kein finanzieller Engpass eingetreten. Jedoch können weniger als die Hälfte (46 %) in diesem Fall zumindest auf gewisse Rücklagen zurückgreifen.

Zum Zeitpunkt der Umfrage haben über 80 % der Befragten Fördermaßnahmen beantragt. Die mit 21 % größte Gruppe der Befragten hat sich dabei für die Soforthilfe für Solo-Selbstständige entschieden. 79 % der gestellten Förderanträge waren erfolgreich, 17 % immerhin teilweise. Nach wie vor ist für den Großteil der Befragten jedoch ungewiss bis zweifelhaft, ob diese Fördermaßnahmen die Folgen der Coronakrise wirkungsvoll abfedern können.

Der AVÜ beim Filmfest Hamburg 2021

Die Geschichte meiner Frau / A feleségem története von Ildikó Enyedi (Ungarn, Deutschland, Italien, Frankreich, 2021)
Untertitel Englisch/Französisch/Niederländisch > Deutsch von Ursula Bachhausen

Olga von Elie Grappe (Schweiz 2021)
Untertitel Französisch > Deutsch von Eva Backmann

Red Rocket von Sean Baker (USA 2021)
Untertitel Englisch > Deutsch von Christina Gauglitz

La Traviata, meine Brüder und ich / Mes frères et moi von Yohan Manca  (Frankreich, 2021)
Untertitel Französich > Deutsch von Gaby Gehlen

Spiegelung / Vidblysk von Valentyn Vasyanovych (Ukraine 2021)
Deutsche Untertitel von Lynn Johansson in Zusammenarbeit mit Alexander Mirimov

Ali & Ava von Clio Barnard (GB 2021)
Untertitel Englisch > Deutsch von Sonja Majumder

Wir erklären uns solidarisch!

(veröffentlicht am 09.03.2021)

Das Untertitelforum – AVÜ e.V. unterstützt den Hörfilm e.V. im Kampf für die Angleichung der Tantiemen von Filmbeschreiber*innen.

Worum geht es?
Der Mitgliederversammlung der VG-Wort am 20.03.21 liegt ein Antrag auf Tantiemen-Angleichung des Hörfilm e.V., der Vereinigung deutschsprachiger Filmbeschreiberinnen und Filmbeschreiber, vor. Hörfilm e.V. beantragt den prozentualen Anteil für Audiodeskriptionen von aktuell 5% auf 16% anzuheben und somit fairerweise an die Sätze für Untertitelung und Synchronübersetzung anzugleichen. Diesen Antrag unterstützen wir ausdrücklich. Die Erstellung einer Audiodeskription für Blinde und Sehbehinderte erfordert ein hohes Maß an Können, Sorgfalt und Kreativität. Die urheberrechtliche Schöpfungshöhe ist dabei enorm, denn Filmbeschreiber*innen bewegen sich im Spannungsfeld zwischen Übersetzung und Autorenschaft und übersetzen das Filmbild in gesprochenes Wort. Das muss sich auch in der Höhe der Tantiemen widerspiegeln.

Entstehen für die anderen Gewerke dadurch Nachteile?
Nein, die Erhöhung der Tantiemen fällt kaum ins Gewicht. In der Gruppe der Autor*innen stellen die Filmbeschreiber*innen gerade mal 0,5%. Von den TV-Einnahmen der VG Wort im Jahr 2018, von knapp 33 Millionen, gingen unter 1% an AD-Autor*innen.

Es geht uns um Gerechtigkeit
Solidarität mit den Filmbeschreiber*innen bedeutet für Untertitler*innen und Übersetzer*innen also maximal € 10 Einbuße im Jahr. Diese geben wir gerne!

 

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"Maschinelle Übersetzung und die Lage der Übersetzungsbranche" - Ein Artikel von Daniel Landes

(veröffentlicht am 14.10.2020)

Unser Mitglied Daniel Landes übersetzt in erster Linie Computerspiele. Wie überall in der Übersetzungsbranche ist Maschinenübersetzung auch dort ein großes Thema. In einem ausführlichen Artikel hat er sich mit dieser Entwicklung kritisch auseinandergesetzt.

Hier geht es zum Artikel „Maschinelle Übersetzung und die Lage der Übersetzungsbranche“ (PDF).

 

„Der eigentliche Problemfaktor ist das wirtschaftliche Modell, das schon vor künstlicher Intelligenz (KI) und maschineller Übersetzung (MÜ) darauf ausgerichtet wurde, die geleistete Arbeit zu entwerten und einzelne Dienstleister*innen auszubeuten.“

Interview des VdÜ mit den AVÜ-Vorsitzenden

(veröffentlicht am 10.08.2020)

Der VdÜ, Berufsverband der Literaturübersetzer*innen im deutschsprachigen Raum, führte im Juni 2020 ein Interview mit Gaby Gehlen und Silke Nagel. Die Vorsitzenden des AVÜ e.V. sprachen über die Vereinsziele, den neuen Online-Auftritt und Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Film- und Buchbranche.

Hier geht es zum Interview mit den AVÜ-Vorsitzenden auf der VdÜ-Website.

 

„Mit der Neugestaltung des Erscheinungsbilds und auch unserer Website möchten wir die Öffnung zu allen Bereichen der audiovisuellen Übersetzung nun auch nach außen hin demonstrieren.“

Links für die Corona-Krise

(zuletzt aktualisiert am 06.03.2022)

Nützliche Übersichtsseiten (u. a. mit vielen Informationen zu Soforthilfen)

Ver.di – Corona Infopool – Corona-FAQ für Solo-Selbstständige (Ver.di Abteilung Selbständige)

Ver.di – „Handreichung für die Unterstützung selbständiger und freier Kulturschaffender“ (Ver.di Abteilung VS – Verband deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller; mit praktischen Empfehlungen zur Ausfalldokumentierung, Notfallmaßnahmen von Verwertungsgesellschaften, KSK, wie wir selbst andere Kulturschaffende weiterhin unterstützen können)

Deutscher Kulturrat – Corona vs. Kultur Einschätzungen, Auswirkungen, Forderungen: Wie ist der Kulturbereich von der Corona-Pandemie betroffen?

Bundesregierung – Informationen für Unternehmen und Selbständige

Kreative Deutschland – Übersicht „Soforthilfen für die Kultur- und Kreativwirtschaft in Deutschland“

Kreatives Sachsen – Übersicht „Corona: Das müssen Kultur- und Kreativwirtschaftsunternehmen jetzt wissen

BDÜ – Corona: Informationen zum Umgang mit der aktuellen Situation und zu Hilfsangeboten

Verband der Gründer und Selbstständigen Deutschland (VGSD) – Themenseite Corona-Krise

Screen Daily: „At a glance: film industry coronavirus creative, social and financial support initiatives

Grundsicherung, weitere finanzielle Hilfen und Erleichterungen

Arbeitsagentur – Corona-Virus: FAQ zur Grundsicherung

KSK – Corona-Krise: Hinweise für selbständige Künstler*innen, Publizist*innen und abgabepflichtige Unternehmen

Sozialfonds der VG Wort für Wahrnehmungsberechtigte

KSK – Infos zu Leistungen, u.a. Vorgezogenes Krankengeld

Weitere Informationen zum Thema Soforthilfen

ver.di-Info zu Soforthilfen in Hamburg

Investitionsbank Berlin: FAQ Soforthilfe Corona

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