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Erste Umfrage zu den Auswirkungen der Coronakrise abgeschlossen

veröffentlicht am 17.04.2020

 

Die Coronakrise hat auch die Film- und Fernsehbranche fest im Griff: Synchronstudios sind geschlossen, Filmfestivals abgesagt, und die Film- und Fernsehproduktion ist mehr oder weniger weltweit zum Stillstand gekommen. Und dies hat mittelbare und unmittelbare Folgen für uns.

Um sich einen Überblick über diese zu verschaffen, hat der AVÜ unter seinen Mitgliedern eine Umfrage zur Auswirkung der Coronakrise durchgeführt. Die Ergebnisse findet ihr hier. Der AVÜ plant, die Umfrage monatlich zu wiederholen, um jeweils ein aktuelles Bild der Lage zu gewinnen.

Ende März, Anfang April 2020 haben sich 77 Mitglieder des AVÜ an der ersten Corona-Umfrage beteiligt.

Wir veröffentlichen hier die Ergebnisse der ersten Corona-Umfrage des AVÜ (PDF).

In Kürze:

Fast die Hälfte unserer Mitglieder haben bereits in den ersten Wochen der Coronakrise deutliche Umsatzeinbußen hinnehmen müssen. Bei einem Viertel der Befragten liegen diese sogar bei über 50 % des Üblichen. Die Hauptgründe sind rückläufige Anfragen sowie abgesagte bzw. verschobene Projekte. Für ein Drittel der Befragten kommt als zusätzliche Belastung das ungelöste Problem der Kinderbetreuung hinzu.

Für die Zukunft erwarten fast 80 % der Befragten geringere Umsätze als Folge der Coronakrise. Ein großer Teil davon rechnet damit, dass dieser Effekt in drei bis vier Monaten eintritt, viele können dies aber noch nicht abschätzen. Für einen großen Teil unserer Mitglieder (46 %) bedeutet dies finanzielle Engpässe, die sich für viele existenzgefährdend auswirken können.

Zum Zeitpunkt der Umfrage haben etwas mehr als 30 % der Befragten Fördermaßnahmen beantragt oder planen dies zu tun. Für viele ist jedoch ungewiss bis zweifelhaft, ob diese Fördermaßnahmen die Folgen der Coronakrise wirkungsvoll abfedern können.

Der AVÜ plant, die Umfrage zu den Auswirkungen der Coronakrise monatlich zu wiederholen, um jeweils ein aktuelles Bild der Lage zu gewinnen.

 

Der AVÜ auf der Berlinale


Wettbewerb

My Salinger Year von Philippe Falardeau (Kanada / Irland 2020), Eröffnungsfilm
Aus dem Englischen untertitelt von Silke Nagel.

Le sel des larmes von Philippe Garrel (Frankreich 2020)
Aus dem Französischen untertitelt von Andrea Kirchhartz. Spotting: TITRA Paris.

The Roads Not Taken von Sally Potter (UK 2020)
Aus dem Englischen untertitelt von Juliane Mascow.

Volevo nascondermi von Giorgio Diritti (Italien 2020)
Aus dem Italienischen untertitelt von Andrea Kirchhartz.

Undine von Christian Petzold (Deutschland / Frankreich 2020)
Audiodeskription von Tania Eichler-Ojake und Jonas Hauer.


Forum

Oeconomia von Carmen Losmann (Deutschland 2020)
Aus dem Englischen untertitelt von Lynn Johansson.

The Twentieth Century von Matthew Rankin (Kanada 2019)
Aus dem Englischen untertitelt von Silke Nagel.

The Two Sights von Joshua Bonnetta (Kanada / UK 2020)
Aus dem Englischen untertitelt von Stefanie Georgi.


Generation Kplus

Sweet Thing von Alexandre Rockwell (USA 2020)
Aus dem Englischen untertitelt von Silke Nagel


Perspektive Deutsches Kino

Im Feuer von Daphne Charizani (Deutschland/Griechenland 2020)
Aus dem Englischen untertitelt von Christina Gauglitz.

Kids Run von Barbara Ott (Deutschland 2020)
Deutsche SDH von Till Rudolph.


Retrospektive

Hallelujah von King Vidor (USA 1929)
Aus dem Englischen untertitelt von Andrea Kirchhartz, Live-UT.

Japanese War Bride von King Vidor (USA 1952)
Aus dem Englischen untertitelt von Andrea Kirchhartz, Live-UT.

Man without a Star von King Vidor (USA 1955)
Aus dem Englischen untertitelt von Anna Pristouschek, Live-UT.

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